Kirchgemeindehaus Feldreben

Seit 1965 steht der reformierten Kirchgemeinde Muttenz neben der Dorfkirche ein Kirchgemeindehaus zur Verfügung. In den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts ist die Gemeinde Muttenz sehr gewachsen und man erwartete, dass die Zukunft weiteres Wachstum bringen würde. Die Dorfkirche, die 485 Gottesdienstbesuchern Platz bietet, war für 9200 Mitglieder der reformierten Kirche zu klein geworden. So stellte sich die Frage nach neuen Räumen. Die St. Jakobstrasse teilt die Gemeinde Muttenz in eine Nord- und Südhälfte. Es wurde gewünscht, dass jede Gemeindehälfte neben den Pfarrhäusern und Unterrichtsräumen ein eigentliches Gotteshaus besässe. Die Dorfkirche St. Arbogast war und blieb der Schwerpunkt des südlichen Teils. Schon 1951 hatte man innerhalb des nördlichen Teils im Feldrebenquartier ein grösseres Stück Land ins Auge gefasst, auf dem später das von Architekt Blumer entworfene Kirchgemeindehaus errichtet und am 28. März 1965 eingeweiht wurde. Im Erdgeschoss des Gebäudes gibt es einen grossen und einen kleinen Saal sowie das Cheminée-Zimmer und die Küche. Im Obergeschoss findet man zwei Unterrichtszimmer und einen zusätzlichen Raum im Keller.

Die Räume des Gemeindehauses Feldreben können gemäss Vermietungsrichtlinien für private Anlässe gemietet werden. Der grosse Saal bietet bei Konzertbestuhlung etwa 350 Personen Platz, bei einem Bankett mit Tischen etwa 240 Personen. Der kleine Saal ist bei einer Konzertbestuhlung für etwa 70 Personen ausreichend, für ein Bankett mit Tischen für 54 - 60 Personen. Das Cheminée-Zimmer bietet Platz für 16 - 24 Personen, das Unterrichtszimmer 1 im Obergeschoss für 24 Personen und das Unterrichtszimmer 2 für 16 Personen.

Im März 2005 wurde im Feldreben das Café Oase eröffnet, das zwei Mal in der Woche zum Verweilen einlädt. Im Sommer können die Gäste des Cafés draussen sitzen und die Kinder können sich auf dem Spielplatz tummeln.

Christa Schärer