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Notlage Corona-Virus

Bei der Verbreitung des Corona-Virus handelt es sich um eine Pandemie.

Per 15. März hat die Baselbieter Regierung die Ausrufung einer Notlage beschlossen. Am 17. März wurde schweizweit der Notstand ausgerufen. Er gilt mit allen Einschränkungen vorerst bis zum 19. April 2020. Das hat Folgen für alle Aktivitäten unserer Kirchgemeinde:

Sämtliche Veranstaltungen müssen abgesagt werden.

Das betrifft auch die kleinen Zusammenkünfte. Und es betrifft sämtliche Gottesdienste bis 19. April, sogar die Ostergottesdienste! Ob und wie lange diese strengen Bestimmungen verlängert werden, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Alle Hinweise auf Gottesdienste und andere Veranstaltungen im Gemeindebrief von Ende April bis Juni sind also nur vorläufig.

Wenn Sie eine schriftliche Predigt oder einen persönlichen Kontakt wünschen, melden Sie sich telefonisch oder per Mail auf dem Sekretariat oder bei einem der Pfarrämter. Für das persönliche Gebet steht die Kirche selbstverständlich offen wie bisher, aber für keinerlei Gruppenveranstaltungen.

Bestattungen finden statt, aber nur im engen Kreis auf dem Friedhof. Das Friedhofspersonal nimmt daran nicht teil, die Angehörigen gehen beim Glockengeläut mit der zuständigen Pfarrerin oder dem zuständigen Pfarrer zum offenen Grab und nehmen dort Abschied.

Konfirmationsunterricht und Religionsunterricht können bis 19. April nicht mehr abgehalten werden. Wir müssen mit den Schulen gleichziehen. Wie und ob wir die Konfirmationen Anfang Mai durchführen können, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Die Konfirmandinnen, Konfirmanden und ihre Familien werden so bald wie möglich direkt informiert.

Unser Kirchenratspäsident Christoph Hermann hat empfohlen in dieser Zeit ein kleines Zeichen der Verbundenheit zu setzen: „Wir möchten Sie alle einladen, ein Zeichen für den jetzt so notwendigen Gemeinschaftssinn und für unsere solidarische Verbundenheit zu setzen, indem Sie von nun an jeden Abend um 20.00 Uhr für andere sichtbar eine Kerze vor einem Fenster Ihres Zuhauses anzünden. Vielleicht verbinden Sie das Anzünden der Kerze mit einem Gebet.“

Wenn Sie Hilfe brauchen,

sei es einfach zum Sprechen, Austauschen, Beraten, sei es, weil Sie Einkäufe nicht mehr selber erledigen können, dann melden Sie sich direkt bei unserer Sozialdiakonin Cornelia Fischer (061 461 44 82) oder bei Pfr. Hanspeter Plattner (061 461 36 11, 079 812 33 00).  

Eine Gruppe Jugendlicher hat sich bereit erklärt, für betagte oder alleinstehende Menschen  Besorgungen zu übernehmen. Achten Sie auch hier auf Wahrung des Abstands. Jugendliche gehören zwar nicht zu einer Risikogruppe, aber auch sie tragen ein Risiko und können Träger des Virus werden.

„Wir bauen auf unsere starke Gemeinschaft“, schreibt der Krisenstab unserer Kantonalkirche. Und er zitiert eine wichtige Stelle aus dem 2. Timotheusbrief 1,7: „Gott hat uns nicht einen Geist der Verzagtheit gegeben, sondern den Geist der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.“

Wir wünschen Ihnen und Ihren Lieben viel Kraft, Liebe und Besonnenheit. Bleiben Sie gesund!